Faktencheck E-Mobilität

der Klima- und Energiefonds beantwortet die 10 wichtigsten Fragen zur E-Mobilität

Am 31. Dezember 2021 waren in Österreich 5.133.836 PKW registriert; 72% mehr als noch im Jahr 1990. Diese Fahrzeuge werden fast ausschließlich mit fossilen Kraftstoffen betrieben. Gemeinsam mit dem Wasser-und Luftverkehr trugen im Jahr 2020 rund 7 Mio. benzin-und dieselbetriebene Kraftfahrzeuge 28,2% zu den nationalen Treibhausgasemissionen bei. Es ist daher nicht verwunderlich, dass der Verkehr der einzige Sektor Österreichs ist, in dem die Emissionen seit 1990 nicht reduziert werden konnten. Im Jahr 2020 sind die verkehrsbedingten Treibhausgasemissionen im Vergleich zum Vorjahr zwar pandemiebedingt um 13,5% gesunken. Für 2021 wird nach ersten Analysen aber wieder ein Anstieg und damit eine Fortführung des steigenden Emissionstrends im Verkehr erwartet.

Dem gegenüber stehen nationale und internationale Energie-und Klimaziele, die eine rasche und nachhaltige Trendumkehr erfordern. So trat am 4. November 2016 das UN-Klimaabkommen in Kraft. Diesem Abkommen zufolge soll die Erderhitzung im Vergleich zum vorindustriellen Niveau „auf deutlich unter 2°C“ begrenzt werden; angestrebt wird ein 1,5°-Ziel. Das bedeutet weitgehende Klimaneutralität spätestens bis zum Jahr 2050. Ende 2019 hat die Europäische Kommission im European Green Deal die Erreichung dieses Ziels bekräftigt und im vergangenen Jahr das „Fit for 55“Paket vorgestellt. Dieses Paket umfasst Novellen ausgesuchter Richtlinien und Verordnungen. Ein Verordnungsentwurf sieht vor, dass ab 2035 in der Europäischen Union nur mehr emissionsfreie Pkw und leichte Nutzfahrzeuge neu zugelassen werden dürfen.

Quelle: Klima- und Energiefonds

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